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1933 - 2013: 80 Jahre Bücherverbrennung

Brandloch-Projekt: Ein Erinnern - Ein Mahnen - Ein Gedenken - Ein Widmen

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Längst ist das Brandloch-Projekt über die Erinnerungsaktion und das rein Literarische hinaus gewachsen, geprägt von vielseitigen künstlerischen Ausdrucksmitteln, Befinden und Gedanken eine Sprache zu verleihen. Das Brandloch als Symbol für Verschwundenes ist unerschöpflich, das Übriggebliebene zu untersuchen. Die Spurensuche fördert Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu Tage, deren Namen und Werke in der NS-Zeit verboten und verbrannt dem kollektiven Gedächtnis entglitten, und ebenso andere Verluste, wie verleugnete Ahnen oder durch Krieg und NS-Regime gesäte Emotionen, die bis heute ihr Unwesen treiben.

Das Unbehagen wird genutzt, eine poetische Aneignung zu wagen, abgetrennte Wurzeln verknüpft zu wünschen und alten Fragen neu nachzugehen – Wurzeln, Heimat, nationale Identität? German Angst verwandelt sich in Stärke und nicht zuletzt in Mut zur Freude, sich selbst in der Geschichte zu begreifen – endlich, 80 Jahre nach 1933! Das Brandloch-Projekt hat seine eigene Dynamik entwickelt, Mitwirkende sowie Zuschauende sind Teil eines heilsamen Prozesses, den die freien Künste ermöglichen.

Das "Brandloch-Projekt" begründete Sylvie Bantle. Es begann 2004 und findet seit 2007 jährlich im Mai in und um München statt.

www.brandloch-projekt.de

 

Buchcover Das Brandloch-ProjektDas Brandloch-Projekt
von Sylvie Bantle und Bernhard Horwatitsch
Verlag Andreas Mascha, 2013
ISBN 978-3-924404-53-6 / 14,80 EUR

Portrait Sylvie Bantle

Foto: Alexander
Devasia

Sylvie Bantle, 1955 in Karlsruhe geboren und in München aufgewachsen; ehemals Globetrotterin und Modekünstlerin, heute Schriftstellerin und Filmemacherin.

2004 Beginn des Brandloch-Projekts, welches seit 2007 jährlich im Mai in/um München stattfindet.

Veröffentlichungen von Magazin-Beiträgen und Büchern:

  • 1997 Das Glück der Narren – eine indische Milieustudie (Melina Verlag)
  • 2000 “One Minute!“ – kurze Geschichten aus Indien mit Bildern des südindischen Malers Alexander Devasia www.alexanderdevasia.com (Melina Verlag)
  • 2006 Die Suche nach dem tanzenden Gott – Keralas letzter Schamane (Ullstein Verlag)
  • 2008 Nichts los in Punnapra (Ein südindisches Dorf und sein Kosmos) (Shaker Media Verlag)
  • Dokumentar- und Kurzfilme mit Alexander Devasia; Teilnahme an internationalen Filmfestivals, Bronze Award 2000 in Tokio.
  • seit 2012 gemeinsames Kulturprojekt Sylviander House Art Museum in Kerala, Südindien www.sylvianderhouse.com

 

Portrait Corinna Enßlin

Foto: Privat

Corinna Enßlin (Musik- und Tanzpädagogin) arbeitete in verschiedenen Musikschulen, bei der Kunstwerktatt für Flüchtlingskinder (Refugio München) u. a. Derzeit ist sie an der Ernst-Barlach-Schule der Stiftung Pfennigparade und in der Musikschule Eching tätig. Sie ist Sängerin beim Vokal Ensemble München und Performerin u. a. mit dem Programm: „Einmal sollte man ...“ - Gedichte von Mascha Kaléko vertont und in Szene gesetzt zusammen mit Martina Noichl.

 

Portrait Nedžad Enßlin

Foto: Privat

Nedžad Enßlin (Zupčević), geb. 1972 in Tuzla, Bosnien und Herzegowina; lebt seit 2001 mit seiner Frau und zwei Kindern in München. Nach der Ausbildung zum Audioengineer an der SAE Schule und MSG Schule in München arbeitet er als freier Tontechniker, Producer und Künstler. Seit Juni 2007 spielt er Bass und Tarabuka und singt in der Band Findling.

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