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Tobias Lindemann und Madeleine Weishaupt im Gespräch miteinander, unter dem Titel "wir machen podcast."

Podcasts

Portrait Dieter Lohr

Foto: privat

Liebe Hörerin, lieber Hörer,

"wir machen podcast." sind Tobias Lindemann und Madeleine Weishaupt - er, Redakteur beim unabhängigen Lokalsender Radio Z, sie, Schriftstellerin und Vorsitzende beim VS Mittelfranken. Sie beide sind verantwortlich für die monatlichen Beiträge, die literarischen Gespräche mit Schreibenden oder Menschen, die mit der Literatur im Geschäft stehen. Nun haben sie sich selbst gesprochen: "wir machen podcast." heisst, sie sprachen miteinander über das Buch, die Sprache in Erzählungen und Romanen, ihre Lesegewohnheiten und Tobias Lindemanns Literaturblog und Madeleine Weishaupts Lyrik. "wir machen podcast." ist ein kleiner Blick ins berüchtigte wie berühmte Nähkästchen. Lassen Sie sich verhören, wir freuen uns über Ihr Interesse am Podcast und am Buch - der Welt des Lesens und des Zeitvergessens.

Literarische Grüsse
Tobias Lindemann und Madeleine Weishaupt

 

Tobias Lindemann

(*1973), freier Journalist für Rundfunk und Printmedien. Seit 1999 beim freien Sender Radio Z in Nürnberg tätig, anfangs für diverse Musiksendungen, seit 2009 im Kultur- und Politikmagazin STOFFWECHSEL sowie bei der Literatursendung STEP ACROSS THE BORDER. Betreibt den Literaturblog Libroskop. Artikel erschienen in Testcard, ak – Analyse & Kritik, Woz – Die Wochenzeitung Zürich, yotzine. Bei WIR LASSEN LESEN für Interviews, Aufnahme, Schnitt und Bearbeitung der Beiträge zuständig.

Seine 3 empfehlenswerte Bücher:

Kenzaburo Oe – Der stumme Schrei (Fischer)
Japanischer Klassiker der Nachkriegsliteratur, die Auseinandersetzung zwischen zwei  Brüdern ermöglicht einen tiefen Blick in die seelischen und gesellschaftlichen Verwerfungen Japans in der Moderne.

Tomas Espedal – Gehen oder die Kunst, ein wildes und poetisches Leben zu führen (Matthes & Seitz Berlin)
Sein Haus in Bergen, Norwegen verlassen und einfach loslaufen. Tomas Espedal begibt sich bei seinen Wanderungen auf geistige und soziale Abenteuerreisen.

Valeria Luiselli – Die Schwerelosen (Kunstmann)
Ganz aktuell: eine neue Stimme aus Mexico. In diesem poetischen Roman verschwimmen die Erzählperspektiven, bis sich auch beim Lesenden Schwerelosigkeit einstellt.

 

Madeleine Weishaupt

ist Schweizerin und seit 1995 in Nürnberg wohnhaft. Sie arbeitet als Schriftstellerin und Kulturvermittlerin. Ihr Schreibschwerpunkt liegt bei der Lyrik und Prosa, vielfache Arbeiten sind lyrisch-sprach/wort-collagierte Postkarten.

Sie ist seit 2002 Vorsitzende der Regionalgruppe VS Mittelfranken, organisiert den Literatur-Podcast seit Anbeginn, moderiert u. a. die Reihe "gäste&buch - Nürnberger Mittagslesungen" und tritt lesend mit den Mitgliedern der Literaturgruppe "Mus[e]enlesungen" in den städtischen Museen in Nürnberg auf. Sie juriert beim Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden und ist ehrenamtliches Redaktionsmitglied beim "Wortlaut - Zeitschrift für Literatur in Franken" (Hg. Literaturzentrum Nord/KUNO e. V.); Mitglied bei femscript/Netzwerk schreibender Frauen Schweiz, Autorinnenvereinigung e. V. und bei der Therese Literaturgesellschaft e. V.

Sie ist im Podcast zu hören - "wir sprechen uns."

Ihre drei empfehlenswerte Bücher:

Andrzej Stasiuk – Dojczland (edition suhrkamp)
In rasantem Tempo erzählt Stasiuk von seinen Reisen durch Deutschland - "Es ist ein Erfahrungsbericht in der Tradition seines Bestsellers 'Wie ich Schriftsteller wurde' - aufrichtig und zum Weinen komisch, in einem trockenen und ironischen Ton."

Elisabeth Wandeler-Deck – Ein Fonduekoch geworden sein (edition taberna kritika, Bern)
In kleinen Formen beschäftigen sich die Stücke allesamt mit Essbarkeiten, erinnerter Einsamkeit und familiarer Gemeinschaft. "Kochen & Speisen lässt sich unschwer allegorisch verstehen, wenn es zur poetischen Handwerklichkeit kommt."

Maurizio Pinarello – Salmen (Literatur aus der edition 8, Zürich)
Ein Roman über eine ungleiche Freundschaft zwischen dem quirligen José und dem schweigsamen Enrico, Secondos, die in Basel aufwachsen. Die Erzählung beginnt in den Siebziger- und dauert bis in die Neunzigerjahre, greift Schauplätze wie Basel und das Piavatal auf; immer wieder auch das Tanzen angerissen, welches als Leitmotiv in allen Variationen durch die Geschehnisse führt.

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