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Lukas Spranger

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Biographisches

Portrait Valentin Olpp

Foto: Valentin Olpp

Lukas Spranger wurde 1991 geboren und wuchs in Hof in Oberfranken auf. Wohnhaft in Nürnberg, studiert er derzeit Informatik und Germanistik an der Universität Erlangen. Er arbeitete als Journalist und schrieb für Feuilletons von Regionalzeitungen sowie ein großes deutschsprachiges Computerspielemagazin. Er initiierte gemeinsam mit Carsten Striepe im Jahr 2010 den Hofer Poetry Slam, den sie bis heute organisieren und moderieren. Seit 2014 begleitet Spranger die Slam-Szene der Radiosendung „Spoken Word & Slam-Poetry“ auf Radio Z.

Für sein Engagement, Literatur jungen Menschen zugänglich zu machen, wurde er 2011 mit einem Sonderpreis des „Jugendpreis der Stadt Hof“ ausgezeichnet. Im Jahr 2012 wurde Lukas Spranger beim Literaturwettbewerb „LITERATUR UPDATE heute.gestern.morgen“ der Literaturstiftung Bayern lobend erwähnt, 2014 erhielt er den 1. Preis beim Literaturpeis der der Nürnberger Kulturläden. Ariane Böckler, Übersetzerin und Autorin, hat als Mitglied der Jury die Laudatio gehalten.

Tobias Lindemann, Redakteur bei Radio Z, unterhielt sich mit Lukas Spranger über literarische Einflüsse, die Bedeutung des Internets für sein Lesen und Schreiben und die Unterschiede zwischen Texten für Poetry Slam und "das Papier". Eine kurze Lesung des jungen Poeten ist während diesem Gespräch ebenfalls zu hören.

Publikationen

  • Lyrik und Prosa in Junge Bühne 1 bis 4
  • Gedichte in um[laut] Ausgabe 11
  • Prosatext “Aus dem Leben eines 2-Euro-Stücks” in der Anthologie “Heute.Gestern.Morgen”, erschienen im Stellwerck Verlag Würzburg
  • Prosatext „In Zeiten des selbstkühlenden Biers oder Thermodynamik“ in Wortlaut Ausgabe 20

Zur Literatur

Wenn ich versuche, zu formulieren, was das Besondere, Einzigartige an Literatur ist, dann fällt mir als Erstes ein Satz des großen amerikanischen Autors David Foster Wallace ein: gute Literatur mache es möglich über die „Wall of Self“, jene unüberwindliche, die uns von allen anderen Menschen trennt, zu überspringen und tatsächlich zu fühlen, wie es ist, ein Anderer zu sein. In keinem anderen klassischen Medium ist diese Selbstentgrenzung so erfahrbar. Wenn wir lesen vergessen wir alles um uns herum und sind doch hellwach, in Trance und hoch konzentiert zugleich.

Gute Literatur zu erschaffen, heißt es, Charaktere und Geschichten zu erschaffen, die uns die „Wall of Self“ überschreiten lassen, sich auf eine Suche zu begeben nach dem Erzählenswerten.

Insofern könnte man sagen: Schreiben ist eine Forschungsreise. Es geht darum, Ideen und Eindrücke zu sammeln, Sätze, Geschichten und Charaktere wie ein Forschungsreisender Messdaten, Bodenproben, Pflanzen und Fossilien. Humboldt'sche Disziplin und Darwin'sche Kreativität sind vonnöten, wenn am Ende etwas Brauchbares herauskommen soll. Am Anfang steht die Idee. Vielleicht ist schon ein Ziel bekannt, weit entfernt natürlich, unkartographiert. Man begibt sich auf die Reise dorthin, ohne zu wissen, was einem auf dem Weg zustoßen wird. Ein Abenteuer. Gewissermaßen.

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