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Lara Sielmann

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Alice Munro ist ihre Lieblingsschriftstellerin

Portrait Lara Sielmann

Lara Sielmann
Foto: J.C. van't Kruis

* 1987 in Berlin, Abitur, verschiedene Auslandaufenthalte; Bachelor-Studentin am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft an der Stiftungs-Universität Hildesheim

2008 - 2012, Studiengang: Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus, Beifächer: Theater & Medien | Populäre Kultur | Kulturpolitik); sie arbeitet als freie Journalistin und Redakteurin

Engagement u. a.:

Gründungsmitglied und Redakteurin des Internetradios für Literatur litradio.net, Hildesheim (2008); Mitherausgeberin Anthologie Landpartie Zwanzigzehn (Edition Pächterhaus, März 2010, Hildesheim/2009)

Auszeichnungen u. a.:

  • Stipendiatin des Minerva-Kollegs der Stiftung Universität Hildesheim
  • Stipendium für herausragende Studierende an der Universität
  • Teil-Stipendiatin des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes
  • Preisträgerin des BDAT-Literaturwettbewerbes, Berlin
  • Preisträgerin des Shortcuts-Hörspiel-Wettbewerbes, Nottbeck
  • Waldstipendiatin, zweimonatiges Literaturaufenthaltsstipendium, Wien

Sie selbst über eine literarische Erinnerung aus ihrer Kindheit und bevorzugt alles von Alice Munro:

Als ich klein war und Sommerferien hatte, bin ich oft mit dem 129er den Ku'damm runtergfahren – an Cafés vorbei, in denen Menschen draußen Zeitung lasen, dazwischen liefen andere mit Tüten in der Hand, einige schneller, andere schlenderten und wieder andere schauten sich in den Vitrinen an. Ich saß oben im Doppeldeckerbus guckte raus und drehte mich oft nach allem um bis ich an der Haltestelle Kurfürstendamm ausstieg, vor Karstadt. Ich lief am Marmorhaus vorbei, schaute welche Filme liefen, dann ging ich weiter zu dem großen Buchladen an der Ecke. Ich fuhr mit der Rolltreppe in den ersten Stock, manchmal ging ich zielsicher auf ein Regal zu, manchmal blätterte ich eine Weile in verschiedenen Büchern bis ich eins fand, das mir gefiel, oft waren es Stapel und setze mich in eine der Leseecken. Ab und zu ging ich in eine andere und wenn ich noch Taschengeld hatte, holte ich mir im hauseignen Cafe eine Cola und wechselte auch dann meinen Platz. Manchmal pochte mein Herz dabei, bloß nicht auffallen, bloß nicht erwischt werden, wie ich ein Buch nach dem anderen in den großen Ferien in dieser Buchhandlung las.

Weitere Informationen:

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